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Ertrag einer PV-Anlage: Das Wichtigste in Kürze

  • Der jährliche Ertrag einer PV-Anlage hängt von Faktoren wie Standort, Ausrichtung und Neigungswinkel ab.
  • Er liegt in Deutschland bei etwa 900 bis 1200 kWh pro kWp, bei idealen Bedingungen sogar höher.
  • Der Ertrag schwankt im Jahresverlauf: Im Sommer erzielt eine PV-Anlage ihre Höchstwerte, im Winter sind nur etwa 10–20 % des Sommerertrags möglich.
  • Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 215 kWh pro Quadratmeter bei optimaler Ausrichtung kann eine 50 Quadratmeter große Anlage rund 10 750 kWh pro Jahr erzeugen und damit einen großen Teil des Strombedarfs decken.
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Wie hoch ist der durchschnittliche Ertrag einer PV-Anlage?

Unter guten Bedingungen erreicht eine Solaranlage etwa 800 bis 1200 kWh pro Kilowatt Peak (kWp) Leistung pro Jahr.

  • Für optimale Ausrichtungen mit optimalem Neigungswinkel sind sogar Erträge von rund 1000 bis 1200 kWh/kWp möglich.
  • In weniger idealen Fällen oder bei schlechterer Witterung können die Werte jedoch niedriger sein, insbesondere in nördlicheren Regionen Deutschlands.

Im Laufe des Jahres zeigen PV-Anlagen auch saisonale Schwankungen: Während die höchsten Erträge im Sommer erzielt werden, liegt die Produktion im Winter nur bei etwa einem Fünftel des Sommerertrags.

Was sagt der Ertrag einer PV-Anlage aus?

Der Ertrag einer Photovoltaik-Anlage beschreibt die Menge an Solarstrom, die eine Anlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums – häufig pro Jahr – produziert. Angegeben in Kilowattstunden (kWh) dient dieser Wert als wichtige Kennzahl zur Bewertung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit einer Anlage. Ein hoher Ertrag bedeutet, dass die Anlage effektiv Strom erzeugt und somit Energiekosten reduzieren sowie Umweltvorteile bieten kann. Die Höhe des Ertrags wird durch mehrere Faktoren beeinflusst.

PV-Ertrag pro kWp

Durchschnittlich können Sie pro kWp installierter Leistung etwa 1000 kWh Strom pro Jahr erwarten. Beispielsweise würde eine PV-Anlage mit einer Kapazität von 10 kWp somit jährlich zwischen 9000 und 12 000 kWh Strom produzieren. Dieser Wert schwankt allerdings je nach Standort und der individuellen Anlage.

Anlagengröße Jahresertrag Ideal für Anwendungsbereich
5 kWp ca. 4500 – 6000 kWh Kleinere Haushalte mit 2–3 Personen Deckung des durchschnittlichen Strombedarfs eines Einfamilienhauses
10 kWp ca. 9000 – 12 000 kWh Größere Haushalte mit 4–5 Personen oder kleine Unternehmen Deckung von Haushaltsstrom plus energieintensive Verbraucher (Wärmepumpe, Wallbox)
15 kWp ca. 13 500 – 18 000 kWh Mehrfamilienhäuser, Gewerbebetriebe oder Haushalte mit hohem Energiebedarf Deckung von Haushaltsstrom, E-Mobilität, Wärmepumpe und weiteren Großverbrauchern

 

Ein Überblick


  • Im Sommer kann eine PV-Anlage mit 10 kWp Leistung täglich 30 bis 40 kWh erzeugen – ideal für Haushalte mit hohem Eigenverbrauch.
  • Im Winter sinkt die Produktion deutlich und liegt oft unter 10 kWh pro Tag.

 

Photovoltaik-Ertrag in Deutschland: Durchschnittswerte

Im direkten Vergleich der Bundesländer zeigen sich deutliche Unterschiede im PV-Ertrag.

  • Bayern ist Spitzenreiter mit 1160 kWh/kWp – 29 % mehr als die norddeutschen Bundesländer.
  • Süd-Nord-Gefälle sind deutlich erkennbar: Süddeutsche Bundesländer erreichen 1050–1160 kWh/kWp.
  • Norddeutsche Bundesländer (Bremen, Schleswig-Holstein) liegen bei ca. 900 kWh/kWp.
  • Konkrete Beispielrechnung: Eine 10-kWp-Anlage in Bayern produziert 2600 kWh/Jahr mehr als in Schleswig-Holstein.

 

Hier ein paar Näherungswerte im Überblick:

Rang Bundesland Ungefährer Ertrag (kWh/kWp) Ertrag 10 kWp
1 Bayern 1160 11 600 kWh
2 Baden-Württemberg 1100 11 000 kWh
3 Sachsen 1100 11 000 kWh
4 Rheinland-Pfalz 1080 10 800 kWh
5 Hessen 1050 10 500 kWh

 

7 Faktoren, die den PV-Ertrag beeinflussen

 

1. Standort

Der Standort der Photovoltaik-Anlage ist einer der wichtigsten Faktoren für ihren Ertrag. In Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung, wie etwa Süddeutschland, erreichen PV-Anlagen höhere Erträge im Vergleich zu nördlicheren Regionen, da die Sonneneinstrahlung hier intensiver und die Anzahl an Sonnenstunden höher ist.

2. Ausrichtung der Module

Die beste Ausrichtung für PV-Module ist gen Süden, da in diesem Fall die meisten Sonnenstunden genutzt werden können. Module, die Richtung Osten oder Westen ausgerichtet sind, liefern zwar weniger Energie (ca. 80 % des Potenzials), können aber immer noch effektiv arbeiten – besonders bei Häusern, die Ost-West-Dächer haben.

3. Neigungswinkel

Ein Neigungswinkel von 30 bis 40 Grad ist ideal für PV-Anlagen, um den Sonnenstand optimal zu nutzen. Flachere oder steilere Solardächer können ebenfalls funktionieren, aber die Energieausbeute sinkt etwas. Möglich ist auch eine Konstellation mit einem verstellbaren Neigungswinkel.

4. Schatten und Verschattung

Dauerhafte Verschattung durch Schornsteine, Dachgauben, Bäume oder Nachbargebäude reduziert den Ertrag erheblich, da selbst kleine Schattenpartien zu Spannungsverlusten im System führen können. Moderne Anlagen nutzen daher Optimierer oder spezielle Wechselrichter, um die Ertragsminderung so gering wie möglich zu halten.

5. Wetter und Jahreszeiten

Die Jahreszeiten beeinflussen die Produktion natürlich auch: Im Sommer werden Höchstwerte erreicht, während im Winter, mit kürzeren Tagen und geringerer Sonneneinstrahlung, weniger Strom produziert wird. Auch tägliche Wetterveränderungen wie Bewölkung und Regen spielen eine Rolle.

6. Modulqualität und Effizienz

Hochwertige Module mit effizienten Solarzellen bieten stabilere und höhere Erträge. Deshalb verbauen wir bei RaiffeisenVolt ausschließlich Qualitätsprodukte von führenden Marktanbietern.

7. Verschmutzung und Wartung

Staub, Laub oder Schnee auf den Modulen reduzieren die Stromproduktion. Eine gelegentliche Reinigung – speziell in staubigen oder schneereichen Gegenden – ist sinnvoll, um die Effizienz der Anlage und die maximale Leistung aufrechtzuerhalten.

Ertrag einer PV-Anlage im Jahresverlauf

Der Ertrag einer Photovoltaik-Anlage schwankt im Jahresverlauf spürbar, da die Stromproduktion eng mit der Sonnenintensität und der Tageslänge zusammenhängt. In den Sommermonaten, wenn die Tage lang sind und die Sonneneinstrahlung intensiv ist, erzielen PV-Anlagen die höchsten Erträge. Spitzenwerte werden typischerweise in den Monaten Mai bis Juli erreicht.

Im Gegensatz dazu sinkt der Ertrag in den Wintermonaten erheblich, da die Sonneneinstrahlung geringer ist und die Tage kürzer sind. In den dunkelsten Monaten, wie Dezember und Januar, produzieren PV-Anlagen oft nur 10–20 % ihres Sommerertrags. Eine 10 kWp-Anlage kann dann täglich nur etwa 5 bis 10 kWh Strom liefern. Dies entspricht einem jährlichen Anteil von nur rund 2–5 % des Gesamtertrags in diesen Monaten.
Die saisonale Schwankung wird durch die folgenden Aspekte beeinflusst:

▪️Die längsten Tage bieten die meisten Sonnenstunden.
▪️Im Sommer steht die Sonne höher, und das erhöht die Energieproduktion.
▪️Bewölkung und Niederschlag reduzieren den Ertrag, besonders in den Herbst- und Wintermonaten.

Hier ein paar durchschnittliche Beispielwerte im Überblick:

Kennzahl Wert
Jahresertrag Ø 968 kWh/kWp
Ertragreichster Monat Juli (134 kWh/kWp)
Ertragsschwächster Monat Dezember (15 kWh/kWp)
Sommerhalbjahr-Anteil ~72 % des Jahresertrags
Winterhalbjahr-Anteil ~28 % des Jahresertrags

 

Diese Schwankungen müssen bereits bei der Planung der PV-Anlage einberechnet werden. Das Gute: Eine PV-Anlage mit Speicher kann den Sommerüberschuss speichern und in den dunkleren Monaten verfügbar machen.

Ertrag einer PV-Anlage im Tagesverlauf

Der Ertrag einer PV-Anlage schwankt im Tagesverlauf je nach Sonnenstand und Ausrichtung der Module. PV-Anlagen starten die Stromproduktion bei Sonnenaufgang, erreichen ihr Maximum zur Mittagszeit und nehmen gegen Sonnenuntergang wieder ab. Der Ertrag ist dabei auch abhängig von der Himmelsrichtung der Module:

Ausrichtung

Tageszeit mit maximalem Ertrag

Süden

Mittags

Osten

Vormittags

Westen

Nachmittags

Norden

Bei diffusem Licht gleichmäßig



An sonnigen Tagen kann eine südlich ausgerichtete Anlage mittags den höchsten Ertrag erzielen. Wolken, Regen und Schatten beeinflussen den Tagesertrag jedoch erheblich. Das führt vor allem an dunklen Wintertagen zu spürbaren Leistungsschwankungen.

Wie berechnet man den Ertrag einer Photovoltaik-Anlage?

Der Stromertrag pro Quadratmeter Photovoltaik-Modul hängt von der Modulleistung und den Umgebungsbedingungen ab.

  • Moderne Module erreichen durchschnittlich eine Leistung von etwa 200 bis 230 Watt Peak (Wp) pro Quadratmeter.
  • Damit können etwa 215 kWh Strom pro Quadratmeter und Jahr erzielt werden, basierend auf optimaler Ausrichtung und intensiver Sonneneinstrahlung.

 

Eine Solaranlage für zu Hause benötigt auf einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in Deutschland etwa 40 bis 60 Quadratmeter Dachfläche. Die Größe hängt aber individuell davon ab, wie viel Strom der Haushalt benötigt und wie die Module konfiguriert sind. Viele entscheiden sich für eine Anlagenleistung zwischen 5 und 10 kWp.

Bei einer durchschnittlichen Modulfläche von 50 Quadratmetern kann eine Photovoltaik-Anlage pro Jahr somit einen Ertrag von etwa 10 750 kWh erzielen.

 

Ertrag der PV-Anlage: Fazit

Eine gut dimensionierte PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus kann unter optimalen Voraussetzungen einen Großteil des Strombedarfs decken und sogar Überschüsse ins Netz einspeisen. In einer persönlichen und individuellen Beratung analysieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Dachfläche, Ihren Energiebedarf und die besten Konfigurationen für maximale Erträge.

Wissen

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Strom produziert ein Quadratmeter Photovoltaik?

Ein Quadratmeter Photovoltaik-Modul produziert je nach Modulleistung und Standortbedingungen jährlich etwa 180 bis 230 kWh Strom. Unter optimalen Bedingungen in Deutschland wird im Durchschnitt ein Ertrag von rund 215 kWh pro Quadratmeter erzielt.

Was ist ein guter PV-Ertrag?

Ein guter PV-Ertrag liegt in Deutschland bei etwa 900 bis 1200 kWh pro Kilowatt Peak (kWp) installierter Leistung pro Jahr. Dieser Wert hängt von Faktoren wie Standort, Ausrichtung und Modulqualität ab. Anlagen in südlicheren Regionen oder mit optimaler Südausrichtung und Neigung erzielen häufig höhere Erträge innerhalb dieses Bereichs.

Welcher Monat hat den höchsten PV-Ertrag?

In der Regel erreicht eine PV-Anlage in Deutschland im Juni oder Juli den höchsten Ertrag. In diesen Monaten sind die Tage am längsten, und die Sonneneinstrahlung ist am intensivsten.

Wie maximiere ich meinen PV-Ertrag?

Für den maximalen Ertrag sollten Sie auf eine optimale Ausrichtung und Neigung, Verschattungsfreiheit und hochwertige Komponenten achten. Regelmäßige Reinigung und Wartung sind essenziell. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch deutlich. Nutzen Sie zudem ein Monitoring-System, um die Anlagenleistung zu überwachen und Störungen frühzeitig zu erkennen.