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Das Wichtigste in Kürze: Photovoltaik mieten oder kaufen

 

Mieten
  • Keine hohen Anfangsinvestitionen
  • Inklusive Wartung und Reparaturen
  • Geeignet für unkomplizierte Rundum-Lösungen
  • Finanzielle Planungssicherheit


Kaufen

  • Einmalige Investition
  • Langfristig kosteneffizienter
  • Unabhängigkeit und Flexibilität
  • Nach Amortisation keine monatlichen Zahlungen

Photovoltaik-Anlage mieten oder kaufen

Der Hauptunterschied zwischen dem Mieten und dem Kaufen einer Photovoltaik-Anlage liegt in der Art der Finanzierung und der Entscheidungsfreiheit über die Anlage. Beim Mieten zahlen Sie monatliche Beiträge über einen längeren Zeitraum, meist 15 bis 20 Jahre. In dieser Zeit bleibt der Anbieter für Wartung, Reparaturen und in vielen Fällen auch für den technischen Support verantwortlich.

Im Gegensatz dazu erfordert der Kauf der Photovoltaik-Anlage eine einmalige Investition, die entweder direkt oder durch eine Finanzierung erfolgt. Als Käufer sind Sie der vollständige Eigentümer der Anlage und tragen Verantwortung für Wartung und Reparaturen. Dies bietet langfristig mehr Unabhängigkeit und Kontrolle über die Nutzung der Anlage, schafft jedoch auch eine größere finanzielle Belastung zu Beginn. 

Hier ein kurzer Überblick der wichtigsten Unterschiede:

Aspekt Mieten Kaufen
Anschaffungskosten Keine Anschaffungskosten Etwa 10.000 bis 30.000 € sofort oder über Finanzierung
Monatliche Kosten Etwa 80–200 € pro Monat für 15–20 Jahre Keine monatlichen Kosten nach dem Kauf
Wartung und Reparatur Der Anbieter übernimmt Wartung und Reparaturen Bei einem Kauf mit RaiffeisenVolt übernehmen wir die Wartung, ansonsten ist der Eigentümer dafür verantwortlich
Langfristige Kosten Höhere Gesamtkosten Niedrigere Gesamtkosten
Flexibilität Weniger Flexibilität bei Anpassungen, lange Vertragslaufzeiten Volle Kontrolle über Anpassungen und Erweiterungen

Photovoltaik mieten oder kaufen? Ein Preisvergleich

Wichtigste Annahmen für unser Beispiel:

  • Kauf: 23.000 € Anschaffung + laufende Kosten (Zinsen, Versicherung, Wartung, Reparaturen) + Wechselrichter-Austausch nach 13 Jahren (2.000 €)
  • Miete: 187,50 €/Monat (45.000 € über 20 Jahre), keine Zusatzkosten
  • Einsparungen: 2.966 €/Jahr durch Eigenverbrauch (70 %) und Einspeisung (30 %)

 

Das Ergebnis nach 20 Jahren:

Der Kauf einer PV-Anlage erzielt trotz höherer Gesamtkosten von 34.250 € einen Netto-Gewinn von 25.070 €. Im Vergleich dazu erreicht die Miete bei Gesamtkosten von 45.000 € einen Netto-Gewinn von 14.320 €. Daraus ergibt sich ein finanzieller Vorteil von 10.750 € für den Kauf. Der sichtbare „Knick“ in der blauen Linie markiert den notwendigen Wechselrichter-Austausch nach etwa 13 Jahren.

Hier sehen Sie die genauen Kostenpunkte noch einmal in einer direkten Gegenüberstellung. Es handelt sich um ein Rechenbeispiel für eine 10 kWp PV-Anlage mit Speicher (über einen Zeitraum von 20 Jahren):

 

Kostenpunkt Kauf mit Speicher Miete mit Speicher
Anschaffungskosten (PV + Speicher) etwa 23.000 € (18.000 € für PV + 5.000 € Speicher) 0 €
Zinskosten (Kreditfinanzierung) etwa 3.000 € (bei 5 % Zinsen, Finanzierung über 20 Jahre) 0 €
Versicherung (20 Jahre) etwa 1.250 € 0 €
Wartung (20 Jahre) ca. 3.500 € (inkl. Speicherwartung) 0 €
Reparaturen (20 Jahre) etwa 1.500 € 0 €
Kosten für Wechselrichter (Kauf) etwa 2.000 € (alle 12–15 Jahre) 0 € (übernimmt der Anbieter)
Monatliche Miete (20 Jahre) 0 € etwa 45.000 €
Gesamtkosten (nach 20 Jahren) etwa 36.000-40.000 € (ohne Gewinn aus Einspeisevergütung) etwa 45.000 €
Mieten

Wann lohnt es sich, eine PV-Anlage zu mieten?

Vorteile

Das Mieten lohnt sich besonders für Haushalte, die eine unkomplizierte Rundum-Lösung suchen: Planung, Installation und administrative Aufgaben wie der Anmeldeservice oder die Versicherung sind meist vollständig im Mietvertrag geregelt. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit können Sie die Photovoltaik-Anlage entweder zurückgeben oder zu einem Restwert übernehmen.

Trotz der langfristigen Kosten von etwa 45.000 Euro über 20 Jahre (bei einer monatlichen Rate von rund 190 Euro) profitieren Sie auch im Mietmodell durch jährliche Einsparungen von rund 2.730 Euro bei der Stromrechnung durch den Eigenverbrauch. Zusätzlich bringt die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom weitere rund 240 Euro pro Jahr ein, bei einer Vergütung von aktuell 7,86 Cent pro kWh (Stand: Januar 2026). Insgesamt sparen und verdienen Sie so etwa 2.966 Euro jährlich.

Wichtiger Hinweis:

Seit Februar 2025 wird die Einspeisevergütung während Zeiten mit negativen Börsenstrompreisen ausgesetzt. Das betrifft in der Praxis jedoch nur wenige Stunden im Jahr und schmälert die Einnahmen nur geringfügig. Der Fokus sollte daher verstärkt auf dem Eigenverbrauch liegen: Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart Ihnen etwa 40 Cent, während die Einspeisung nur 7,86 Cent bringt.

 

Seit dem 1. Januar 2023 sind Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung unter 30 kWp außerdem einkommensteuerfrei. Betriebskosten sowie Aufwendungen für Wartung und Reparaturen von Photovoltaik-Anlagen lassen sich grundsätzlich steuerlich geltend machen.

Viele Mietanbieter haben ihre Vertragsmodelle angepasst, sodass der Nullsteuersatz – mit Ausnahme eines kleinen Anteils für Serviceleistungen – ebenfalls auf Mietverträge zutrifft. Sie sollten Ihren Vertrag dahingehend jedoch genau prüfen, um alle steuerlichen Vorteile optimal zu nutzen.

Nachteile

Langfristig können die monatlichen Raten des Mietmodells dazu führen, dass die Gesamtkosten höher sind als bei einem direkten Kauf. Eine gemietete Anlage amortisiert sich nach etwa 20 bis 21 Jahren. Bei einer monatlichen Durchschnittsrate von 190 Euro zahlen Sie über 20 Jahre etwa 45.000 Euro.

Die Miete bedeutet auch eine langfristige Verpflichtung, die über die gesamte Laufzeit des Mietvertrags besteht. Im Gegensatz zum Kauf profitieren Sie nach der Amortisation nicht ausschließlich von den Einsparungen, da die Mietzahlungen fortgesetzt werden.

Sollten Sie Ihr Haus verkaufen wollen, müssen Sie auch hier die Bedingungen des Mietvertrags berücksichtigen. Die neuen Besitzer müssten den Mietvertrag übernehmen, oder es könnten zusätzliche Kosten für die vorzeitige Begleichung der Raten entstehen.

Je nach Vertrag können zusätzliche Kosten für Wartungsarbeiten und Reparaturen anfallen. Nicht alle Mietverträge beinhalten eine Versicherung. Daher ist es wichtig, den Vertrag sorgfältig zu prüfen und zu klären, welche Leistungen der Anbieter übernimmt.

Kaufen

Wann lohnt sich der Kauf einer PV-Anlage?

PV-Anlage kaufen: Vorteile

Der Kauf einer PV-Anlage lohnt sich, wenn Sie die Anlage mindestens 10–20 Jahre nutzen möchten und über ausreichend Kapital oder eine günstige Finanzierung verfügen. Dann erzielen Sie trotz höherer Anfangsinvestition langfristig einen deutlich höheren Gewinn als bei der Miete.


Mit einer einmaligen Investition werden Sie beim Kauf der vollständige Eigentümer der Solaranlage. Das bedeutet, dass Sie nach der Installation keinerlei monatliche Zahlungen mehr leisten müssen und langfristig von der Stromerzeugung profitieren. Diesen selbsterzeugten Strom können Sie entweder selbst nutzen oder gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz einspeisen.


Langfristig haben Sie eine größere Kontrolle über Ihre Anlage und die damit verbundenen Kosten. Staatliche Förderungen wie das KfW-Förderungsprogramm 270 können die Finanzierung dabei erheblich erleichtern. Zusätzlich haben Sie bei der Anschaffung die Möglichkeit, die Mehrwertsteuer der Kosten geltend zu machen.

PV-Anlage kaufen: Nachteile

Der Kauf einer Photovoltaik-Anlage erfordert eine Anfangsinvestition von durchschnittlich 11.000 bis 19.000 Euro (netto) für Anlagen zwischen 5 und 13 kWp ohne Speicher. Dafür erhalten Sie vollständige Kontrolle über Ihre Anlage und profitieren langfristig von deutlich höheren Erträgen.

Als Eigentümer tragen Sie zudem die Verantwortung für Wartung und Instandhaltung. Allerdings ist der Pflegeaufwand bei PV-Anlagen vergleichsweise gering. Regelmäßige Maßnahmen wie die Reinigung der Solarmodule sichern die Effizienz und Lebensdauer Ihrer Anlage.

Bei RaiffeisenVolt erhalten Sie ein Rundum-Sorglos-Paket inklusive Beratung, Planung, Installation und optionaler Wartung. So minimieren Sie den Aufwand und maximieren Ihren Solarertrag.

Photovoltaik mieten oder kaufen – kompetente Beratung mit RaiffeisenVolt

Die Miete einer PV-Anlage ist attraktiv für alle, die ohne hohe Anfangsinvestition starten möchten. Sie bietet finanzielle Planungssicherheit und ein Rundum-Sorglos-Paket – ideal für Haushalte, die eine unkomplizierte Lösung bevorzugen.

Der Kauf hingegen ist die langfristig rentablere Wahl. Nach der Amortisation innerhalb von etwa 10 Jahren profitieren Sie von kostenfreien Stromerträgen ohne weitere monatliche Zahlungen. Über 20 Jahre erwirtschaften Sie voraussichtlich einen um 10.000 Euro höheren Gewinn und bleiben maximal flexibel und unabhängig.

Unser Tipp: Wer langfristig plant und Eigenverantwortung schätzt, fährt mit dem Kauf am besten. Mit unserem Rundum-Sorglos-Paket übernehmen wir Beratung, Planung, Installation und auf Wunsch auch die Wartung. So genießen Sie die Vorteile des Eigentums ohne den Aufwand.

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Wissen

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich der Kauf einer PV-Anlage?
Ja – vor allem auf lange Sicht! Je mehr Sie den erzeugten Solarstrom selbst nutzen, desto mehr lohnt sich die Investition in Photovoltaik. Auch wenn die anfänglichen Kosten hoch erscheinen, profitieren Sie über die Jahre immer stärker von Ihrer Anlage, da Ihre Stromrechnung sinkt und die Einspeisevergütung weiterhin zusätzliches Einkommen generiert.
Ist 2026 ein guter Zeitpunkt für den Einstieg in Photovoltaik
Im Jahr 2026 ist die Investition besonders vorteilhaft: Die Preise für PV-Anlagen sind über die letzten Jahre hinweg gesunken. In Verbindung mit steigenden Stromkosten sowie einer unsicheren Wirtschaftslage wird es zunehmend wichtiger, die eigene Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen. Durch den Kauf einer Photovoltaik-Anlage können Sie sich von den steigenden Strompreisen abkoppeln und langfristig von den aktuellen, günstigen Preisen für Solaranlagen profitieren.
Kann ich die Miete einer Photovoltaik-Anlage von der Steuer absetzen?
Ja, aber mit Einschränkungen. Vermieter können die Kosten für die Installation als Werbungskosten absetzen und so steuerliche Vorteile nutzen. Bei gemieteten Anlagen werden diese Umstände manchmal im Mietvertrag berücksichtigt. Statt die Anschaffungskosten abzuschreiben, können Sie als Mieter die Mietkosten als laufende Betriebsausgaben ansetzen.